6 Wochen

Der Bau macht weiter gute Fortschritte. Die zwischenzeitlich noch einmal einsetzenden Regenfälle führten nur zu einem Ausfall an einem Tag (In der Nacht hatte es ca. 40 l pro qm geregnet und damit die Baustelle unter Wasser gesetzt.)

Als nächstes wurden alle Außenmauern mit den 30 cm Tabicesasteinen gemauert. Dann wurden für die senkrechten Betonpfeiler z.T. Begrenzungssteine gesetzt. Einige Pfeiler wurden nur verschalt.

Die senkrechten Pfleiler wurden alle „von Hand“ vergossen.

Etwas aufwändiger waren die Verschalungen für den Ringanker und die Decken auf den beiden Bädern. Aber auch dieses konnte am 25.5. abgeschlossen werden.

 

 

Nachdem der Architekt noch mit dem Bauverantwortlichen der Camara gesprochen hatte, wurde auch das ok für den Bau der Garage (s.o.) gegeben.

Der Radbagger verteilte die Erde bereits wieder ans Haus, hob die Fläche für die Garage aus und zog schon einen Graben für die Betonierung der Außenmauer.

 

Der Bauunternehmer kalkuliert die Mengen Beton immer so, dass er möglichst auch die Betonpumpe kostenlos gestellt erhält. Der Beton kommt im übrigen aus Lagos ca. 60 km entfernt!

 

Die Garage wird ähnlich gebaut wie das Haus selbst. Die Bodenplatte hängt quasi in der Luft.

Etwas fraglich ist für uns zurzeit, dass auch die Garage relativ hoch über der Erde (Bürgersteig) liegt. Es sind wohl 40 cm. D.h. das auf den 3,5 m bis zum Tor eine Steigung von über 10% besteht und dann auf die waagerechte Garagenfläche gefahren wird. Hoffentlich reicht die Höhe der PKW“'s ohne das der Auspuff Schaden nimmt. Der Sinn dieser Maßnahme – auch schon bei Haus – leuchtet nicht recht ein. Mal sehen, wie die stufenfreie Zuwegung gelöst wird ohne problematische Steigungen.

 

Zum Wasser und zum Strom.

Nach zweieinhalb Wochen waren wir noch einmal vor Ort:

Bei der Camara – Zuständig für das Wasser – hatte die Mitarbeiterin vergessen, dass noch ein weiteres Formular ausgefüllt werden musste. Danach waren allerdings am übernächsten Tag Mitarbeiter vor Ort und öffneten den Wasseranschluss (setzten eine Wasseruhr und installierten einen Wasserhahn).

Bei der EDP (Versorger - Elektrik) ist angeblich die Kopie vom „Livro de Obras“ nicht angekommen. (Wurde gefaxt). Nun fuhr der Bauunternehmer selber noch einmal hin und erledigte die Angelegenheit. Angeblich hat die EDP nun 30 Tage Zeit um einen Kostenvoranschlag zu erstellen. Bisher hat sich noch nichts ereignet.

 

Storchbesuch

 

 

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